Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Alaska und das Yukon Territory

vom 10. Juli 2004 bis 01. August 2004

 

Eigentlich soll man Reiseberichte nicht rückwärts schreiben. Das meine ich jetzt nicht in Bezug auf die Buchstaben, sondern auf die Reisejahre. Wir hatten 2006 eine so wundervolle Reise nach Alaska und direkt danach nach Kanada unternommen, dass wir darüber eine Reisereportage im Netz veröffentlicht haben. Der Erfolg war so groß, dass wir nun auch noch weitere Reiseberichte „an den Mann“ bringen möchten.

Winfrieds Gedanken zu dieser Reise:
Alaska war schon immer ein Traum von mir. Allein der Klang des Namens der Stadt Anchorage ließ immer wieder Sehnsüchte entstehen. Ich hatte nie zuvor Bilder dieser Stadt gesehen oder gar irgendwelche Geschichten über sie gehört, aber aus Erzählungen anderer Menschen hatte sie für mich irgendetwas Geheimnisvolles und Unerreichbares an sich. Anchorage in Alaska – was würde einen da erwarten? Eine Eiswüste im Sommer? Kahle, nackte Felsen bis an die Wohnhäuser heran? Fortbewegung nur mit Kettenfahrzeugen? Wildromantische Berg- und Flusslandschaften, die so gut wie menschenleer sind? Genauso stellte ich es mir vor.
Im Jahr 2002 waren wir mit einem Leihwagen in Kanada im Tal des Skeena River auf dem Weg nach Prince Rupert am Pazifik unterwegs. In einer Parkbucht haben wir angehalten und uns die Landschaft angeschaut. Wir sahen das riesige, flache Flussbett des Skeena River, dazu parallel eine selten genutzte Eisenbahnlinie und den Highway. Wir sahen Elchkühe mit ihren Kälbchen, Schwarzbären und über unseren Köpfen kreisten mehrere Paare Weißkopf Seeadler, die ihr typisches Rufen ertönen ließen. Nur wenige Kilometer entfernt war die Staatsgrenze zu den USA mit dem „Pfannenstil“ von Alaska. Ich schaute mich um und grübelte darüber, wie toll es erst ganz oben in diesem US-Bundesstaat sein müsste.
Dieser Gedanke ließ mich in den nächsten Monaten nicht mehr los. Immer wieder schaute ich mir Internetseiten und Reiseberichte über Alaska und das Yukongebiet an. Dabei stolperte ich über die Internetseite der Firma CANUSA, die eine Mietwagenrundreise durch genau diese Landschaften fertig anbot. Auch der Preis war erschwinglich und so setzten wir uns mit der Niederlassung in Hürth bei Köln in Verbindung und buchten diese Reise. Besonders nett und kompetent hat uns Herr Neumann dabei beraten. Und wir sollten es nicht bereuen.

Anjas Gedanken zu dieser Reise:
Nach unserer wunderschönen Tour im Sommer 2002 durch den Westen Kanadas wollte ich unbedingt noch mal in diese Region. Allerdings stellte ich mir vor, dass wir uns mehr Zeit für die einzelnen Stationen nehmen sollten. Seelisch hatte ich mich schon auf einen zweiten Kanadaurlaub eingerichtet.
Doch ich hatte nicht mit Winfried gerechnet. Sein ganzes Denken und Trachten drehte sich nur noch um Alaska. Ständig versuchte er, mir einen Urlaub dort schmackhaft zu machen. Wie er hatte auch ich überhaupt keinerlei Vorstellung, wie es in den Sommermonaten in Alaska sein könnte. Für mich als Rheinländerin und kommunikationsfreudiges Wesen hatte dieses Land den Ruch von Kälte, unwirtlichen Regionen, Einsamkeit und Unbequemlichkeit (ich bin keine Freundin vom Zelten). Allerdings war die Region um den Skeena River landschaftlich sehr reizvoll gewesen. Trotzdem bewegte sich meine Neugier auf dieses Land gegen Null.
Doch wer kann sich schon auf Dauer gegen die geballte Kraft der Überredungskunst eines Ehegatten erwehren? Ich jedenfalls nicht. Außerdem sah ich es auch ganz pragmatisch. Wollte ich einen erholsamen Urlaub mit einem zufriedenen Gatten erleben oder meinen Willen unbedingt durchsetzen? Die Erholung war mir wichtiger. Und es gab noch einen nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt. Da Winfried ja unbedingt nach Alaska wollte, war die Organisation der Reise Chefsache.
Rückblickend muss ich zugeben, dass die Idee, den Urlaub in Alaska zu verbringen, einfach nur genial war. Dieses Land ist nicht nur kalt und unwirtlich. Es ist im Sommer grün, auf den Wiesen und am Wegesrand blühen Blumen in vielen Farben und die Temperaturen im Juli / August sind mit unseren Hochsommertemperaturen durchaus vergleichbar. Es gibt genug Motels und Hotels und für Wohnmobile gute Campingplätze. Die Ortschaften und Städte sind wie in Kanada mit Blumen geschmückt. Und dazu gibt es eine atemberaubende Natur mit riesigen Eisfeldern, unzugänglichen Gletscherregionen, klaren Bergseen, schwer zugänglichen Bergpässen, Schotterpisten und einer vielfältigen Tierwelt. Mich hat das Alaskafieber gepackt und wird mich so schnell auch nicht mehr loslassen.

Route Alaska - Klick für großes Bild Route durch Alaska in das Yukongebiet 2004

Route Yukon - Klick für großes Bild Route im Yukongebiet und in den Pfannenstiel Alaskas 2004

erster Tag

 

 





Klick für große Bilder:


Mount McKinley


Portage Gletscher


Heilbutthauptstadt Homer


Weißkopfseeadler

 

 

Daily News, Dawson City

 

 

Fahrt zum White Pass

 

 

Dampflok in Skagway

 

 

Miles Canyon

 

 

Mount Logan in Kanada